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Das Lostorfer Gemeindemagazin

Das Dorfmuseum sagt wieder Merci

Schon ist die Kunstausstellung «Alltägliches» des Aarauer Kunstschaffenden Hansruedi Steiner vorbei und die Ausstellungswände leer, respektive schon bereit für die kommende Themenausstellung. Seit ich die Organisation der Kunstausstellungen von Rolf Kohler im Vorstand übernommen habe, ist dieser Moment, wenn die Kunstwerke verpackt und aus dem Museum getragen werden, speziell geblieben. Es macht sich immer ein bisschen Wehmut breit in mir. Anders, als kurz vor den Kunstausstellungen, wenn ich ganz alleine auf dem Bänkchen im Dachgeschoss sitze und die Ausstellung auf mich wirken lasse. Dann schlägt der Puls etwas höher, weil jedes Mal der Faktor Ungewissheit mitspielt. Mit wie vielen Vernissagebesuchern und insgesamt Besuchern können wir rechnen? Reicht der feine Apéro von Ursi Christen? Können wir, respektive der Künstler, auch Kunstwerke verkaufen? Haben wir an alles gedacht?

Aber die Leute kamen, aus Aarau und Umgebung, aus Lostorf, von weiter her, sogar Besucher aus Thailand, welche gerade hier weilten, wollten die Ausstellung sehen. Nicht nur an der Vernissage war die Ausstellung gut besucht. Bernhard Lehner fand in seiner Laudatio an der Vernissage treffende Worte zu Hansruedi Steiners Schaffen. Seine Kunst sei aussergewöhnlich im Alltag. Eben alltäglich – jeden Tag.

Am Museumstag, dem 17. Mai, konnten vor allem die jüngeren Besucherinnen und Besucher tatkräftig mithelfen. Eifrig wurden (unter Anleitung) gezimmerte Hochbeete zusammengebaut, beste Erde (geschenkt vom Buechehof) mit ebenfalls gesponsertem Pferdemist vermischt und unter fachkundiger Hilfe durch ein Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins ganz viele Setzlinge aus privater Anzucht in die Erde gebracht. Welche Pflanzen mögen sich, welche gar nicht? Man konnte so einiges lernen.

Jenny Seeberger und der Gnom Tschuma Pepperoni nahmen kleine und grosse Besucher mit auf eine Reise ins Märchenland.
Mir bleibt nur Danke zu sagen für Ihren Besuch, für all die helfenden Hände, insbesondere den beiden Herren, welche als eingespieltes Team mit Hansruedi Steiner die Ausstellung gestaltet und eingerichtet haben, für die Organisation des Museumstags, den Sponsoren, meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für die sonntäglichen Aufsichten und zu guter Letzt den Käuferinnen und Käufern von Kunstwerken. Danke!

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