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Das Lostorfer Gemeindemagazin

Schlossmarkt auf Schloss Wartenfels

Rekordverdächtig: Wohl zum ersten Mal in seiner jüngeren Geschichte zählte Schloss Wartenfels hoch über Lostorf mehr als 1000 Besuchende an einem Wochenende. Grund dafür: der erstmals ausgetragene Schlossmarkt unter dem Motto «NATÜRlich Wartenfels».

«Wir sind sehr zufrieden, dass die Veranstaltung auf ein solch überwältigendes Echo gestossen ist», meint Markus von Däniken, Präsident des organisierenden Vereins der «Freunde Schloss Wartenfels». Zusammen mit rund zwei Dutzend Helferinnen und Helfern und einem guten Dutzend Marktfahrenden sorgte er übers letzte Maiwochenende für einen stimmigen, hübschen Anlass im und rund ums Schloss. Für alle Beteiligen übrigens. «Klein, fein, mit überschaubaren, qualitativ hohen Marktangeboten und genialen Nebengeschichten », so eine Stimme aus der Marktfahrerschaft.

Von Drechslereierzeugnissen, Gewürzwelten, Natur-, Webereiund Töpfereiprodukten, bis hin zu Wein, Druckerzeugnissen, Waren aus der Sparte Stuhlflechterei und Bürstenmanufaktur oder die von der Schule Lostorf zum Verkauf angebotenen Lavendelsäckli und Samenbomben: Die breite Palette des Angebots machte – zusammen mit der Atmosphäre im und rund ums Schloss samt grossartiger Aussicht Richtung Süden – den Markt für alle zu einem herrlichen Erlebnis. Streicheleinheiten für die Seele sozusagen.

Ein ausgewähltes Rahmenprogramm, welches den schattigen Schlosswald sinnlich erfahrbar machte, und die frei erzählten Märchen im Schlossgarten, liessen den Wochenendevent zum abgerundeten Ganzen werden. «Erfrischend, und einmal
etwas ohne Hollywood-Glamour», so die sinngemässe und verbreitete Ansicht in der Schar der Besuchenden.

Nicht wenige aus der Besucherschar nutzten bei diesem prächtigen Sommerwetter auch die Gelegenheit, für einmal per pedes zum Schloss zu gelangen, und auf das von den Organisatoren offerierte und gut getaktete Transportangebot ab Suissetec/Dorfplatz zu verzichten. Der schattige und leicht zu bewältigende Schlossweg diente als gute Alternative dazu. «Petrus war zu 95 Prozent ein Wartenfelser», bilanziert von Däniken im Rückblick. Die restlichen 5 Prozent, die unwetterartigen Ereignisse am späteren Sonntagnachmittag, zwangen die Organisatoren zum leicht vorzeitigen Abbruch des Marktes. Schön und stimmig war es trotzdem. Von Däniken jedenfalls konnte viele positive Rückmeldungen entgegennehmen.

Wen wunderts: Die Erstausgabe des Schlossmarktes war beste Werbung für Schloss, Markfahrende und Organisatoren. Was «NATÜRlich Wartenfels» wie von selbst zur naheliegenden Frage führt: Gibt’s eine nächste Auflage? Der Präsident lächelt. «Darüber werden wir im Vereinsvorstand sicherlich reden», gibt er vielsagend zu Protokoll.

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